Information zur Belastungsgrenze bei der PBeaKK

Nach satzungs- und beihilferechtlichen Vorgaben müssen unsere Versicherten bei be
stimmten Leistungen Zuzahlungen oder Eigenbehalte entrichten. Dies gilt zum Beispiel bei Arznei- und Hilfsmitteln oder auch bei stationären Krankenhausaufenthalten und Fahrtkosten. Damit die finanzielle Belastung im Jahr nicht zu hoch wird, können Sie von den Zuzahlungen und Eigenbehalten befreit werden, wenn die Belastungsgrenze erreicht ist.
Für Versicherte mit Beihilfeanspruch gilt: Sieht die Beihilfe ebenfalls Belastungsgrenzen vor, müssen die Belastungsgrenzen für Versicherungsleistungen und Beihilfe getrennt voneinander erreicht werden. Haben Mitglieder die Belastungsgrenze der Beihilfe nach BBhV erreicht, dann gilt ab diesem Zeitpunkt auch die Belastungsgrenze für Versicherungsleistungen als erreicht.
Bei welchen Eigenbehalten und Zuzahlungen greift die Belastungsgrenze?
Bei der Belastungsgrenze werden Eigenbehalte und Zuzahlungen für Arznei-, Verband- und Hilfsmittel, Fahrtkosten sowie für Familien- und Haushaltshilfen, Soziotherapie, vollstationäre Krankenhausleistungen, Rehabilitationsmaßnahmen und häusliche Krankenpflege berücksichtigt. Maßgeblich sind die Zahlungen, die innerhalb eines Kalenderjahres von Ihnen geleistet werden.
Zu den Themen Fahrtkosten und Rehabilitation bietet die PBeaKK einen Ratgeber an.
Welche Auswirkung haben nicht verschreibungspflichtige Medikamente auf die
Belastungsgrenze? Nicht verschreibungspflichtige Medikamente sind grundsätzlich nicht erstattungsfähig. Werden Ihnen diese aber vom Arzt verordnet und sind sie apothekenpflichtig, werden nicht verschreibungspflichtige Medikamente bei der Ermittlung der Belastungsgrenze berücksichtigt. Entscheidend ist das Kalenderjahr, in dem das Arzneimittel bezogen wurde.
Was ist die sogenannte Belastungsgrenze und wie wirkt sich diese aus?
Die Belastungsgrenze gibt den Wert an, bis zu welchem Sie innerhalb eines Kalenderjahres Zuzahlungen und Eigenbehalte bezahlen müssen. Die Belastungsgrenze beträgt 2 % bzw. bei chronisch Kranken 1 % des jährlichen Einkommens.
Weiterführende Informationen erhalten Sie auf www.pbeakk.de
[http://www.pbeakk.de/] und bei der Kundenberatung 0711 346 529 96 oder
0180 2 346 529 96 (6 Cent je Anruf aus dem Festnetz).